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Hurra die Bärnenklasse hat nun wieder einen geprüften Schulhund!

Samweis ist ein großer Kinderfreund. Er besucht nun schon seit
zwei Jahren die Bärenklasse.

Mit dem Einverständnis der Eltern durfte er schon in seiner Ausbildungszeit die Kinder am Dienstag Nachmittag im Freifach: „Sprache - Spiel - Spaß“ begleiten und unterstützen.

Hunde wie er, geben bedingungslose Liebe, sind Freund und Spielkamerad. Sami unterstützt die Kinder im Erlangen von Vertrauen, sozialen Kompetenzen und Empathie. Die Kinder lernen wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit Hunden, Achtung vor einem Lebewesen zu haben und kongruent zu kommunizieren.

Schulhunde dürfen ihre Prüfung frühestens mit 2 Jahren machen.
Ende Mai haben wir Geburtstag gefeiert und nun hat er am 1. Juli 2017 seine Schulhundeprüfung mit Bravour gemeistert.

Samweis ist Lesepartner, fördert das Selbstvertrauen und steigert die Konzentration, Entspannung und Motivation in der Bärenklasse. Das und noch viel mehr steht auf seinem Stundenplan!
                 

Pfote aufs Herz: was kann es schöneres geben als feuchte Hundenasen und leuchtende Kinderaugen?
                               



Abschied von Shiva

Es gibt Engel, die dürfen auf der Erde bleiben,
bis sie ihre Flügel bekommen.
Sie kommen auf 4 Pfoten daher....
Ihre Augen lehren uns Sanftmut,
ihr Blick Treue und ihre Nähe Vertrauen...
Und bis diese Engel ihre Flügel bekommen, nennt man sie Hunde.


Shiva mein treuer Begleiter, Freund und Schulhund ist im hohen Alter von 14 Jahren friedlich eingeschlafen.
In der Sprachheilklasse hat die Anwesenheit des Schulhundes über 13 Jahre lang viele Kinder begleitet und beim Lernen unterstützt.
Bis zuletzt war er mit Freude im Einsatz in der Bärenklasse.
Wir sind sehr traurig – Shiva hinterlässt eine große Lücke!
Brigitte Moosbrugger

Einsatz eines Therapiehundes

Die Arbeit mit dem Therapiehund begleitet die vielfältigen Fördermaßnahmen, die sowohl im Unterricht wie auch in der Sprachtherapie den Kindern zur Verbesserung ihrer sprachlichen Kompetenzen dienen sollen.


Im Umgang mit dem Hund wird der Mensch ganzheitlich angesprochen: körperlich, emotional, geistig und sozial.


Kinder mit Sprachproblemen können Schwierigkeiten und Ausfälle in allen diesen Ebenen aufweisen. Daher erscheint es sinnvoll, statt am Endpunkt des Entwicklungsprozesses, der Sprache, auf der Ebene der nonverbalen Kommunikation anzusetzen.
Kommunikation bedeutet in erster Linie, Gemeinsamkeiten mit dem Gegenüber herzustellen. Wir können von einem Hund sehr viel lernen, weil er unendlich ehrlich ist.
Durch den hohen Aufforderungscharakter des Hundes wird kongruentes Verhalten begünstigt.
Die Anwesenheit des Hundes bewirkt, dass die Kinder ihre positiven Eigenschaften verstärken, ängstliche Kinder an Selbstvertrauen gewinnen und verhaltensauffällige Schüler ruhig und entspannter werden.

 

Das lateinische communicatio bedeutet mitteilen und austauschen.
Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung oder anderen sprachlichen Auffälligkeiten können vermehrt Probleme haben, sich klar mitzuteilen. Aber auch das Verstehen kann gestört sein, dies führt nicht selten zu Konflikten bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten. Die Fähigkeit zu Kommunikation und der damit verbundene Spracherwerb stellen wichtige Meilensteine im Sozialisationsprozess des Kindes dar.

 

Die Zusammenarbeit mit dem Hund bietet uns hier ein breites Übungsfeld. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie Shiva durch seine Aktionen oder durch sein nicht Reagieren den Kindern unmittelbares Feedback über ihr Verhalten gibt.

Sich an Abmachungen und Regeln zu halten ist für viele unserer Kinder noch schwer. Shiva zu liebe fällt es ihnen leichter, sich daran zu halten.

 

Durch die Zusammenarbeit mit dem Hund soll die Empfindungsfähigkeit für den/die anderen entwickelt und erweitert werden. Über die Wünsche und Bedürfnisse des Hundes lernen die Kinder in einer dialogfreundlichen Klassenatmosphäre auch jene ihrer Mitschüler kennen.
Ein wichtiger und notwendiger Baustein für Wachstum und Weiterentwicklung ist aus Fehlern zu lernen. Das Kind weiß, dass das Tier nichts von ihm fordert, dadurch kann Sicherheit in der Beziehung erlebt und erfahren werden.

 

Im Spielen und im spielerischen Arbeiten mit dem Hund werden unterschiedliche Entwicklungsprozesse initiiert.
Diese beziehen sich auf:

  • die Sprach-, Kontakt- und kommunikationsfähigkeit,
  • die Konfliktfähigkeit,
  • die seelische Entwicklung
  • die Erlebnisfähigkeit und
  • den Selbstwert und das Selbstvertrauen,
  • die sozialen Kompetenzen.

Da die Kinder ein Schuljahr lang Zeit haben diesen Kontakt aufzubauen und zu erleben, wird dem Stellenwert der Eigentätigkeit, Aktivität und Entscheidungskompetenz des Kindes eine wesentliche Bedeutung beigemessen.

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©SPZ-Rankweil, 2007 ###LastUpdate###